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Stromversorgungs-systeme auf Batteriebasis

Planung und Auslegung

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Planung, Auslegung und Dimensionierung von Stromversorgungssystemen auf Batteriebasis. Dabei betrachten wir das Gesamtsystem aus Batteriespeichern, Lade- und Wechselrichtern, Generatoren sowie optionalen Energiequellen wie Photovoltaik, Windenergie oder Blockheizkraftwerken (BHKW).

Je nach Anwendung unterscheiden sich Anforderungen, Systemspannungen und Betriebsstrategien deutlich. Deshalb entwickeln wir anwendungsspezifische Konzepte – von mobilen Lösungen über maritime Systeme bis hin zu leistungsstarken stationären Anlagen. Die Auslegung erfolgt sowohl für netzgekoppelte Systeme als auch für autarke Insellösungen, mit dem Ziel einer sicheren, effizienten und praxisgerechten Stromversorgung.

Stromversorgungs-lösungen für Fahrzeuge

Planung und Montage

In Fahrzeugen stehen 12-V- und 24-V-Systeme im Vordergrund. Entscheidend sind kompakte Bauformen, ein geringes Gewicht sowie eine zuverlässige Versorgung bei wechselnden Lasten und Betriebszuständen.

Ein zentrales Element ist die Energieerzeugung während der Fahrt, beispielsweise durch die Ladung der Batterien über die Lichtmaschine oder über intelligente DC/DC-Wandler. Ergänzend können Solarmodule auf Fahrzeugdächern zur Unterstützung der Bordstromversorgung eingesetzt werden, insbesondere bei Standzeiten oder autarkem Betrieb.

Bei der Planung berücksichtigen wir:

  • die Dimensionierung der Batterien für Bordverbraucher und Zusatzaggregate
  • Lade- und Verteilkonzepte zwischen Lichtmaschine, Solarladereglern und externen Ladequellen
  • einfache und intuitive Bedienkonzepte für den Fahrer oder Bediener

Ziel ist eine robuste, wartungsarme Lösung, die sich nahtlos in den Fahrzeugbetrieb integriert und eine hohe Verfügbarkeit der elektrischen Verbraucher sicherstellt.

Stromversorgungs-lösungen für Boote und maritime Anwendungen

Planung, Auslegung, Montage

Auf Schiffen und Booten gelten besondere Anforderungen an Sicherheit, Redundanz und Korrosionsschutz. Typisch sind 12-V- und 24-V-Bordnetze, häufig ergänzt durch mehrere getrennte Batteriebänke für unterschiedliche Verbrauchergruppen.

Wir unterstützen bei der Auslegung von Systemen, die:

  • hohe Leistungsanforderungen für Verbraucher wie Strahlruder, Winschen oder elektrische Ankerwinden abdecken
  • mehrere Batteriebänke für Start, Service und Sonderverbraucher sicher trennen und managen
  • mehrere Solarsysteme integrieren, z. B. auf Deck oder Aufbauten, zur Erhöhung der Autarkie

Darüber hinaus berücksichtigen wir die Trennung des Landstroms über galvanische Trenner oder Trenntransformatoren, um Korrosionsschäden zu vermeiden. Dieselgeneratoren werden als Haupt- oder Backup-Stromquelle in das Gesamtsystem eingebunden und mit den Batterien sowie den Wechselrichtern abgestimmt. Das Ergebnis sind zuverlässige, sichere Bordstromsysteme mit hoher Leistungsfähigkeit und klarer Struktur.

Stromversorgungs-lösungen für stationäre Anwendungen

Planung, Auslegung

Stationäre Anwendungen stellen die höchsten Anforderungen an Leistung, Kapazität und Skalierbarkeit. Hier sind 48-V-Batteriesysteme heute der Standard und bilden die Basis für leistungsstarke Wechselrichterlösungen mit 230/400 V AC.

Wir unterstützen sowohl bei netzgekoppelten Systemen – etwa zur Eigenverbrauchsoptimierung oder Netzstützung – als auch bei vollständig autarken Inselsystemen. Typisch sind große Verbraucherleistungen sowie entsprechend hohe Kapazitäten der Batteriebänke, die auf Dauer- und Spitzenlasten ausgelegt werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf Microgrid-Lösungen. Dabei bilden mehrere Batteriespeicher gemeinsam ein eigenständiges elektrisches Netz mit 230/400 V AC, das vollständig unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben werden kann. Die einzelnen Wechselrichter arbeiten dabei synchronisiert und teilen sich Lasten sowie Energieflüsse untereinander auf. Dies ermöglicht:

  • hohe Gesamtleistungen durch Parallelschaltung mehrerer Systeme
  • Redundanz und erhöhte Versorgungssicherheit
  • flexible Erweiterung des Systems bei steigendem Energiebedarf

Ein zentrales Auslegungskriterium ist die Schwarzstartfähigkeit. Das System ist in der Lage, ohne vorhandene Netzspannung selbstständig zu starten und ein stabiles AC-Netz aufzubauen. Nach dem Schwarzstart können weitere Energiequellen wie Dieselgeneratoren, Photovoltaik, Windenergie oder BHKW synchron in das bestehende Microgrid eingebunden werden. Ebenso ist eine kontrollierte Zuschaltung oder Trennung vom öffentlichen Netz möglich.

Durch die Kombination aus Batteriespeichern, synchronisierten Wechselrichtern und intelligentem Energiemanagement entstehen robuste, ausfallsichere Stromversorgungslösungen – insbesondere für Industrie, Landwirtschaft, kritische Infrastrukturen und abgelegene Standorte.